"Ich wusste, ich will mich trennen... & bin dann noch 4 Jahre geblieben."
Die Geschichte meiner Klientin. Und der davor. Und der davor...
Es gab immer wieder Situationen, nach denen sie darüber nachgedacht hat, wie sie gehen kann... sie lag neben ihm im Bett. Nur wenige Zentimeter entfernt... und doch fühlt sie sich unendlich allein.

Irgendwann ging es längst nicht mehr nur darum, ob sie ihn noch liebte. Emotional hatten sich alle meiner Klienten schon Jahre vorher getrennt.
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Aber ...
da war ein gemeinsames Leben, in das sie viel investiert hat und die Angst vor allem, was danach kommen könnte. Was, wenn ich das alleine nicht schaffe? Wenn ich vllt meine Entscheidung bereue? Was ist mit den Kindern? Der Wohnung/ dem Haus? usw... Da hängt ein riesen Rattenschwanz dran & das bekannte Unglück fühlte sich sicherer an als ein Leben, das sie noch nicht kannte.
Und wenn ich ehrlich bin, kenne auch ich Teile davon aus meinem eigenen Leben. Dieses Muster zeigt sich nie nur in Beziehungen, sondern auch in Jobs, Freundschaften oder innerhalb der eigenen Familie.
Sie merken, wenn etwas nicht mehr gut für sie ist. Sie haben nur verdammt gut gelernt, trotzdem weiterzumachen. Viele dieser Frauen sind nicht erst mit 30 oder 40 gut im Aushalten geworden. Sie haben es viel früher gelernt. Sie sind das Mädchen, das vernünftig, leise & brav sein sollte, nicht so empfindlich sein sollte & früh Verantwortung übernommen hat...
Da war kein Raum dafür, was DU eigentlich brauchst.
Mit der Zeit sagt dir gar keiner mehr, dass du deine Bedürfnisse hinten anstellen sollst.
Du machst das ganz automatisch...
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Ey, und hast du gesellschaftlich mal beobachtet...
wie oft Menschen danach fragen, wie lange ein Paar schon zusammen?
Wir feiern 20, 30 oder 40 Jahre Beziehung, als wäre Durchhalten automatisch ein Qualitätsmerkmal. Dabei sagt „Wir sind seit 30 Jahren zusammen“ zunächst einmal nur, dass zwei Menschen seit 30 Jahren zusammengeblieben sind.
Es sagt nichts darüber aus, wie viele dieser Jahre sie sich wirklich gesehen haben. Wie viel Nähe da war. Wie viel Wachstum. Wie viel Wahrheit. Und vor allem sagt es nichts darüber aus, wie lebendig diese Menschen innerhalb ihrer Beziehung noch waren. Ich will, dass du ein Leben führst, in dem du dich lebendig fühlst. Für den einen bedeutet das, gemeinsam etwas zu verändern. Manchmal bedeutet es, sich selbst wiederzufinden.
Und vllt bedeutet es eben auch, den Mut zu haben, einen Lebensentwurf loszulassen, der schon lang nicht mehr zu dir passt.
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Von außen ist es wahnsinnig leicht zu sagen: „Wenn du doch schon so lange unglücklich warst, warum bist du dann geblieben?“
Da war ein ganzes Leben drumherum. Und ja oft braucht es Zeit, bis man dafür BEREIT ist.
Nur stell dir mal vor, du wachst in 5 Jahren an einem Dienstagmorgen auf und dein Leben fühlt sich noch genauso an wie heute.
Wenn du bei diesem Gedanken merkst: Fuck, das will ich nicht, dann nimm dich BITTE damit ernst.🤍
An deiner Seite,
Sarah 🐚
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In meiner Arbeit verbinde ich Tiefenpsychologie, Hypnose und Nervensystemarbeit, um dich wieder in Verbindung mit deinem Körper & deiner Essenz zu bringen.
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